Belén López: Der Flamenco-Star in der Kathedrale
Nur die Größten betreten die älteste Bühne der Welt. Diese Woche bringt die unvergleichliche Belén López ihre Kunst nach Madrid in einer intimen und exklusiven Aufführung.
Sie überquerte einen Ozean, um Flamenco tanzen zu lernen. Heute tanzt sie ihn mit einer Eleganz, die sich nicht lehren lässt.
Ein Ozean dazwischen war keine Ausrede. Carmen Young begann in Aguascalientes, Mexiko, zu tanzen und packte eines Tages die Koffer, um Flamenco dort zu lernen, wo man ihn wirklich lernt: in Sevilla. Dort wurde sie eine der herausragendsten Schülerinnen der Cristina-Heeren-Stiftung.
Sie lernte bei Meistern wie Manolo Marín, Cristóbal Reyes, Isabel Bayón oder Juana Amaya und hinterlässt seither ihren Namen in Wettbewerben und auf Bühnen: Sonderpreis des Tablao Las Carboneras, erster Preis des Tablao Los Amayas und drei Auszeichnungen beim Choreografie-Wettbewerb für Spanischen Tanz und Flamenco, darunter ein Auftritt beim Festival de Jerez.
Was sie auszeichnet, ist nicht nur die Technik. Es ist ihre Haltung: diese Art, auf der Bühne zu sein, ohne Eile und ohne Lärm, die es unmöglich macht, woanders hinzusehen.
Komm und sieh sie — dann verstehst du, warum.