Was man im Literatenviertel von Madrid tun kann: Kompletter Leitfaden
Es gibt Viertel in Madrid, die man nur für das Foto besucht. Das Barrio de las Letras geht man, um es zu spüren. Man muss kein Literaturexperte sein, um seinen Zauber zu spüren; es reicht, sich in seinen Fußgängergassen zu verlieren und den Abend auf der Plaza de Santa Ana versinken zu sehen.
Dieser Reiseführer kommt direkt auf den Punkt und organisiert Ihre Pläne von morgens bis abends.
Was ist das Barrio de las Letras?
Es ist ein kulturelles Viereck im Herzen der Stadt, eingeklemmt zwischen dem Paseo del Prado, der Calle Atocha und der Carrera de San Jerónimo. Man überquert es zu Fuß in kaum zehn Minuten, aber es konzentriert mehr Tradition und jahrhundertealte Tavernen als fast jeder andere Punkt. Wenn Sie nach echten Ideen suchen, was Sie im Viertel tun können, beginnt die Route hier.
Geschichte: Lope, Cervantes und das Goldene Zeitalter
Die brillantesten Autoren des spanischen Goldenen Zeitalters lebten und stritten hier im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert. Das Straßennetz verbirgt eine Ironie, die die Geschichte des Viertels definiert: Miguel de Cervantes lebte schließlich in der Calle Lope de Vega, während Lope de Vega seine letzten Jahre in der Calle Cervantes verbrachte.
In dem Wissen, dass sie sich hassten, beweist die Geographie, dass Madrid einen großartigen Sinn für Humor hat. Andere Bewohner wie Quevedo, Góngora oder Calderón de la Barca teilten diese Ecken, und ihre Verse sind noch unter Ihren Schuhen im Barrio de las Letras Madrid eingraviert.
Was man im Barrio de las Letras sehen kann
Wenn Sie Ihre Route durch das Barrio de las Letras in Madrid planen, lautet die Regel: langsam gehen und die Karte vergessen. Die Norm hier ist, nach oben zu schauen und die alten Fassaden und schmiedeeisernen Balkone zu genießen.
Die literarischen Zitate in der Calle Huertas
Dies ist das Rückgrat der Zone, eine lebhafte Fußgängerstraße. Ihre Hauptattraktion liegt im Pflaster: Der Boden ist mit Bronzebuchstaben versehen, die Fragmente aus Romanen und Gedichten der ehemaligen Bewohner reproduzieren.
Es ist eine einzigartige Möglichkeit, die spanische Literatur beim Spazierengehen zu erleben. Es ist der ideale Abschnitt des Barrio de las Letras, den man in Ruhe sehen kann, bevor er sich füllt, ideal, um eine gute Taverne für den Aperitif zu finden.
Das Haus von Lope de Vega
In der Nummer elf der Calle Cervantes befindet sich das Hausmuseum, in dem der Autor seine letzten fünfundzwanzig Jahre lebte — ein Gebäude, das die Struktur des siebzehnten Jahrhunderts bewahrt.
Die Führung ist kostenlos (Online-Voranmeldung erforderlich). Sie ermöglicht es Ihnen, sein privates Arbeitszimmer zu betreten und durch den Hintergarten zu schlendern. Es ist eine Oase absoluter Stille mitten im Zentrum, ein wichtiger Punkt, wenn Sie wissen möchten, was Sie im Barrio de las Letras de Madrid sehen können.
Was man nachts im Barrio de las Letras tun kann
Mit dem Einbruch des Abends weicht das gemächliche Tempo den Lichtern der traditionellen Tavernen. Wenn Sie sich fragen, was Sie im Barrio de las Letras bei Dunkelheit besuchen können, liegt die Antwort in seinen Bars.
Die Plaza de Santa Ana ist der Ausgangspunkt, überragt vom Teatro Español. Herausragend ist hier die Cervecería Alemana aus dem Jahr neunzehnhundertvier, wo Hemingway seinen Stammtisch hatte. Wenn Sie die wahren Geheimnisse des Barrio de las Letras Madrid entdecken möchten, gehen Sie die Calle Echegaray hinunter bis zur La Venencia: eine legendäre Jerez-Weintaverne, wo Fotos streng verboten sind und die Rechnung mit Kreide auf den Tresen geschrieben wird.
Tablao Flamenco 1911: der perfekte Abschluss Ihres Besuchs
Auf der Plaza de Santa Ana, in der Nummer fünfzehn, befindet sich das Tablao Flamenco 1911. Wenn Sie ein authentisches Tablao Flamenco in Madrid suchen, ist dieser Ort ein wahres Kulturdenkmal: das älteste der Welt, das noch in Betrieb ist.
Seine Lage ist pure Logik. Dieses Viertel war der Kern, wo die Geschichte des Flamencos in Madrid seit dem neunzehnten Jahrhundert geformt wurde und die alten Cafés cantantes beherbergte, die diese Kunst zum ersten Mal auf eine professionelle Bühne brachten.